Bei einem Online Shop denken viele daran, dass es ein Selbstläufer ist. Das kann auch sein, aber nur wenn Kunden den Shop verstehen und die Struktur dementsprechend logisch aufgebaut ist. Denn nichts ist schlimmer als ein Shop mit Produkten, die sich theoretisch wie warme Semmeln verkaufen – es aber wegen dem Shopaufbau nicht tun. Hier seht ihr Fehler, die leider oft vorkommen und die verhindern, dass eure Produkte (zumindest online) Ladenhüter werden.

Fehler 1: Versteckte Informationen

Wenn ihr einen Shop eröffnet steht ja auch ihr im Geschäft, bewaffnet mit Visitenkarten und einem Lächeln. Man tratscht mit den Kunden, man weiß ihren Namen usw. Warum dann nicht in einem Online Shop! Auch Online wollen Kunden wissen, von wem sie die Artikel kaufen. Und jeder Online Shopper ist schon einmal auf einen Betrug im Internet reingefallen. Das prägt. Und am liebsten möchte man mit Siegel und Zertifikat wissen, wer hinter dem Shop steckt und dass man hier nicht betrogen wird. Also präsentiert eure Kontaktdaten deutlich und nicht irgendwo im rechtlich verpflichtenden Impressum. Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail und wenn vorhanden eure zusätzliche Webseite.

Fehler 2: Die Navigation ist verwirrend

Ihr habt viele Produkte und eine Flut an Kategorien, weil keines der Produkte eigentlich eine andere Kategorie bedarf. Dann überlegt euch etwas. Denn es gibt nichts schlimmeres als hunderte Menüpunkte, wo man sich nicht auskennt. Amazon hat das zwar (mehr Recht als Schlecht) in den Griff bekommen, aber wenn euer Online Shop schon so erfolgreich wäre, wie der von Amazon, dann würdet ihr das hier gerade nicht lesen. Also einfache Navigation, vernünftige Kategorienamen und keine komplizierten, verschachtelten Menüstrukturen. Die Kunden werden es euch mit vielen Einkäufen danken.

Fehler 3: Langwieriger Kaufabschluss

Produkt anklicken, in den Warenkorb, Kontaktdaten ausfüllen oder ausfüllen lassen (z.B. durch Apple Funktion), Bezahlung wählen und Abschluss. Das ist der korrekte Weg eines Bestellvorgangs. Wenn ihr schlau seid, baut noch beim Produkt einen „Paypal Gleich Kaufen“ Button ein, dann geht es noch schneller. Kein Kunde will ewig Formulardaten ausfüllen, sich vielleicht noch anmelden müssen und danach ist das Produkt aus dem Warenkorb verschwunden. So muss der Kunde sein Produkt erst wieder suchen um dann irgendwann Richtung Check Out zu kommen, wo er erst bemerkt, dass kein Paypal angeboten wird und er seinen Master Secure Code leider auch nicht findet. Den Kunden seht ihr nie wieder. Weder Online noch im stationären Handel.

Fehler 4: Schlechter Kundenservice

Ein Digital Native wird selten den Kundenservice benötigen. Wenn es ein Problem gibt, dann wird erst mal gegoogelt. Aber wenn ihr Produkte verkauft, die auch ältere Zielgruppen anspricht oder Kunden habt, die mehr Zuwendung benötigen – werden diese Kunden Hilfe benötigen. Wenn Ihr aber nur eine Mail Adresse habt, wo der Kunde drei Tage warten muss, bis er eine Antwort erhält oder eine Telefonnummer angebt, wo nie jemand abhebt, kann das ein Problem werden. Denn dann hat sich der Kunde das Produkt schon woanders geholt. Also wenn ihr einen Kundenservice habt und anbietet, dann müsst ihr den Kunden auch zeitnah Hilfe anbieten können. Und preist den Kanal an, wo ihr am schnellsten und effizientesten reagieren könnt. Egal ob Mail, Telefon, Facebook Nachrichten oder per Breiftaube. Wichtig ist nur, dass ihr (schnell) reagieren könnt.

Fehler 5: Kaum Produktbeschreibungen

Wenn ihr nicht gerade Apple seid und eure Produkte jeder kennt, dann müsst ihr eure Produkte bis ins kleinste Detail erklären und alle Details angeben. Was kann mein Produkt, wie groß ist, wofür brauche ich es, was sind die Eigenschaften usw. Geizt nicht mit euren Angaben, die Käufer werden es euch danken!

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