Bei einem Online Shop denken viele daran, dass es ein Selbstläufer ist. Das kann auch sein, aber nur wenn Kunden den Shop verstehen und die Struktur dementsprechend logisch aufgebaut ist. Denn nichts ist schlimmer als ein Shop mit Produkten, die sich theoretisch wie warme Semmeln verkaufen – es aber wegen dem Shopaufbau nicht tun. Hier seht ihr Fehler, die leider oft vorkommen und die verhindern, dass eure Produkte (zumindest online) Ladenhüter werden.

Fehler 1: Die Qualität der Produktbilder ist schlecht

Egal ob die Bildqualität schlecht ist, die Inszenierung der Bilder oder es einfach zu wenig sind um ein Produkt zu erklären, es ist tödlich für euren Shop. Denn mangelnde Qualität bei den Bilder wird oft auf den Shop selbst übertragen. Und Menschen sehen gerne Bilder, warum nicht dem Affen Zucker geben und qualitativ hochwertige Bilder anbieten. Ihr braucht jetzt keine Imagekampagne machen, aber momentan hat man fast alles im Haus für gute Bilder. Man braucht kein Studio mehr, für gute Produktbilder. Es reichen Smartphone, ein LED Lichtraum oder Fotozelt, das Produkt und Freeware Fotobearbeitungsprogramme um die Bilder dann anzupassen. Oder wenn ihr Produkte von bestimmten Herstellern kauft, lasst euch zumindest die Produktbilder mitschicken. Im Normalfall sind die Händler damit sofort einverstanden. Es liegt ja auch in deren Interesse, dass ihre Produkte möglichst so visualisiert werden, wie sie es gerne hätten.

Fehler 2: Fehlendes Cross- bzw. Up-Selling

Sind euch in guten Online Shops, diese Produkte aufgefallen die entweder plötzlich aufpoppen oder meist am Ende der Produktbeschreibung als Bilder-Carousel dargestellt werden. Das sind Zusatzeinkäufe, die dem Kunden suggerieren sollen, dass er mit dem einen Produkt nicht ganz glücklich sein wird, sondern unbedingt noch einen zweiten Artikel in seinen Warenkorb hinzufügen muss. Diese Techniken machen durchaus Sinn und steigern enorm die Umsätze pro Kunde. Im stationären Handeln bietet ihr wahrscheinlich auch Zusatzartikel an, warum nicht auch im Online Shop?

Fehler 3: Die Preise falsch kalkulieren

Im stationären Handel ist es einfach. Man hat sein Produkt und berechnet den Preis anhand von Einkaufspreisen, Angebot und Nachfrage und aufgrund des Markenwertes des Unternehmens. Online werden dann meist die Produkte zum gleichen Preis angeboten. Das kann man leider nicht 1:1 umrechnen. Das bedeute natürlich nicht, dass online und stationär verschiedene Preise angeboten werden sollen. Aber überlegt euch im Vorhinein, ob ihr eure Produkte preislich anpasst. Im Einzelhandel und im Online Shop. Denn mit jedem Kauf und jeder Transaktion entstehen auch Kosten. Ihr liefert ab 50€ kostenlos. Dann kommt Post oder Lieferung hinzu. Weiters will natürlich auch das Shopportal (wo euer Shop liegt) etwas Umsatzbeteiligung (meist zwischen 0,5-3%), dann wollen auch diverse Bezahlsysteme (Paypal, Stripe, Klarna, etc.) noch etwas von eurem Verkaufsbetrag. Auch wenn es sich nur um Mikrobeträge handelt. Es sind Kosten, die man unbedingt in die Produkte einberechnen muss. Und warum am Ende des Monats darauf verzichten.

Fehler 4: SEO ignorieren

Auch wenn ihr glaubt, dass euer Produkt einzigartig ist, vergesst es. Das mag vielleicht in eurem Ort, Stadt oder sogar im eigenen Land möglich sein. Aber wie der Name schon verrät, World Wide Web ist wirklich weltweit. Heutzutage kann jeder Mensch, von überallher alles bestellen. Und da wäre es natürlich schön, wenn man bei den organischen (nicht bezahlten) Suchergebnissen zumindest im Sichtfeld der Kunden ist. Online gefunden zu werden ist absolut notwendig, um seine Produkte zumindest einmal anbieten zu können. Denn ihr macht euch doch auch im stationären Handel sichtbar und verkriecht euch nicht in einem Loch und bunkert dort eure Produkte. Also tut es bitte auch nicht online.

Fehler 5: Marketingtrends ignorieren

Ihr wollt, dass euer Shop läuft, dann tut was dafür. Jegliches Marketing zu ignorieren ist genauso tödlich für einen Shop, wie fehlendes SEO oder einen schlechte Menüstruktur. Gebt den Menschen einen Anreiz euren Shop zu besuchen, Sei es durch Social Media Marketing, Mundpropaganda, Guerilla Marketing, Giveaways, Black Friday Aktionen. Und es war noch nie so einfach, Ads zu gestalten und mit möglichst wenig Einsatz, über Social Media Kanäle Kunden anzulocken. Denn denkt immer daran, dass ihr Artikel habt, die eine Lösung für das Problem eurer Kunden ist. Nur müssen die Kunden davon erfahren. 

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